Silberknappheit bis 2030: Warum Edelmetalle knapper werden
Geld entsteht heute per Mausklick. Silber nicht. Es muss gesucht, erschlossen, finanziert, genehmigt, abgebaut und raffiniert werden, und dieser Weg dauert oft länger als die Amtszeit mehrerer Regierungen. Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld, das viele Anleger noch unterschätzen: Auf der einen Seite stehen eine beispiellose Geldmenge und ein rasant wachsender Rohstoffhunger der digitalen Welt. Auf der anderen Seite steht ein Silberangebot, das sich kaum bewegt.
Einer, der diese Welt seit über 25 Jahren von innen kennt, ist Jochen Staiger, Gründer von Rohstoff-TV und Swiss Resource Capital. Er kennt nach eigener Aussage nahezu jeden relevanten Minenbetreiber persönlich. Seine Warnung ist unbequem und zugleich erstaunlich nüchtern: Bis etwa 2030 sieht er keine nennenswerten neuen Silberminen in Produktion gehen. Vier Jahre also, in denen der Markt mit dem auskommen muss, was bereits da ist.
„Wir haben so viel Geld, das gedruckt wurde, das muss irgendwohin. Und wenn es in den Silbermarkt geht, dann wäre das so heftig.“ – Jochen Staiger
Geld per Knopfdruck, Silber per Spitzhacke
Man muss sich diese Asymmetrie einmal in Ruhe vor Augen führen. Eine Notenbank kann ihre Bilanz innerhalb weniger Wochen um Hunderte Milliarden ausweiten. Ein Staat kann über Nacht ein neues „Sondervermögen“ beschließen, das in Wahrheit nichts anderes ist als neue Schulden mit freundlicherem Namen. Eine Silbermine hingegen braucht nach Staigers Erfahrung locker 12 bis 15 Jahre, bis aus einem Explorationsprojekt eine fördernde Anlage wird.
Genau diese Zeitlücke ist der Kern der Geschichte. Papiergeld ist elastisch, physisches Metall ist es nicht. Wer verstehen will, warum Edelmetalle seit Jahrtausenden als Wertspeicher dienen, findet hier die Antwort in ihrer reinsten Form: Gold und Silber lassen sich nicht politisch beschließen.
Unsere Einschätzung: Ein Geldsystem, das auf permanent wachsender Verschuldung beruht, hat einen eingebauten Anreiz, diese Schulden über Inflation zu entwerten. Für Sparer ist das eine stille Enteignung. Wer sein Vermögen in physisches Silber umschichtet, entzieht einen Teil davon genau diesem Mechanismus.
Der Rohstoffhunger der digitalen Welt
Es klingt paradox: Je virtueller unser Alltag wird, desto materieller werden seine Grundlagen. Künstliche Intelligenz, riesige Rechenzentren, die Elektrifizierung ganzer Volkswirtschaften und sogar neue Atomkraftwerke zur Stromversorgung der Serverfarmen verlangen nach Energie, Hardware und Metallen in Mengen, die vor zehn Jahren kaum jemand auf dem Schirm hatte.
Auf die Frage, was zuerst knapp wird, antwortet Staiger lakonisch: „Knapp ist eigentlich nahezu alles.“ Drei Rohstoffe hebt er jedoch besonders hervor:
- Uran: Nach Staigers Einschätzung im strukturellen Defizit, getrieben durch die weltweite Renaissance der Kernkraft.
- Silber: Laut Staiger bereits im achten Jahr des Defizits, die Nachfrage übersteigt also das Angebot aus Minen und Recycling.
- Kupfer: Rutscht nach seiner Darstellung in diesem Jahr erstmals seit vielen Jahren ins Defizit.
Dass ausgerechnet Kupfer und Silber gemeinsam genannt werden, ist kein Zufall. Die beiden Metalle sind geologisch und wirtschaftlich eng miteinander verwoben, und das hat direkte Folgen für die Frage, warum die Förderung nicht einfach steigt.
Warum die Minen nicht einfach mehr fördern
Es ist die naheliegendste aller Fragen: Wenn der Preis steigt, warum produzieren die Minen dann nicht schlicht mehr? Staiger verweist auf eine Grafik des Analysten Tavi Costa, die das Problem auf einen Blick zeigt: Der Silberpreis legte in den vergangenen zwölf bis fünfzehn Monaten massiv zu, die Minenproduktion verlief dagegen praktisch flach. Für dieses Jahr wird sie laut Staiger sogar noch einen Tick niedriger prognostiziert als im Vorjahr.
Primärsilber ist eine Rarität
Der entscheidende Punkt liegt in der Struktur des Angebots. Als Primärsilberminen gelten Betriebe, die mindestens 50 bis 60 Prozent ihrer Wertschöpfung mit Silber erzielen. Reine Silberproduzenten gibt es nach Staigers Worten fast gar nicht auf der Welt.
Der weitaus größte Teil des Metalls fällt als Nebenprodukt an, vor allem bei der Gold-, Blei-Zink- und Kupferförderung. Das bedeutet in der Praxis: Ein Kupferkonzern plant seine Produktion nach dem Kupferpreis, nicht nach dem Silberpreis. Ob Silber gerade 30 oder 100 Dollar kostet, ändert an seinen Investitionsentscheidungen oft wenig.
Zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre
Hinzu kommt der Faktor Zeit. Genehmigungsverfahren, Umweltprüfungen, Finanzierung, Infrastruktur, Bau: Nach Staigers Erfahrung vergehen bei einer Silbermine 12 bis 15 Jahre bis zur echten Förderung. Bei großen Kupferminen spricht er von rund 20 Jahren und einem Kapitalbedarf von schnell zwei bis drei Milliarden Dollar.
„Eine Mine dauert locker 12 bis 15 Jahre, bis sie gebaut ist, bis sie wirklich fördert. Bei großen Kupferminen reden wir schnell von 20 Jahren.“ – Jochen Staiger
Vier Jahre Durststrecke
Wie konkret die Lage ist, zeigt Staiger anhand einiger Projekte, die er als die nächsten größeren Hoffnungsträger auf der Angebotsseite sieht. Alle haben eines gemeinsam: Sie liegen nach seiner Einschätzung frühestens im Jahr 2030 oder später.
- Vizsla Silver in Mexiko: Nach Staigers Einschätzung ein interessantes Unternehmen, das bis 2030 produzieren könnte, wobei die Bedingungen in Mexiko nicht einfach seien.
- Endeavour Silver mit seinen Projekten, darunter Pitarrilla: Hier hält Staiger 2031 oder 2032 für einen realistischen Zeitpunkt für die nächste größere Mine.
- Ein weiteres Gold-Silber-Projekt, das laut Staiger um 2030 starten soll.
- Cordero von Discovery Silver: Für Staiger „der absolute Klopfer“, ein potenziell sehr großes Vorkommen, das er aber ebenfalls nicht vor 2031/32 sieht, allein die Bauzeit veranschlagt er auf rund drei Jahre.
Seine Schlussfolgerung ist deutlich: Die nächsten vier Jahre muss der Markt ohne nennenswerte neue Großminen überstehen. Auch bei Kupfer, der wichtigsten Quelle für Nebenproduktsilber, sieht er keine großen Projekte, die unmittelbar in Produktion gehen.
Und dann folgt ein Gedanke, der in vielen Prognosen untergeht: Minen sind endlich. Wenn ab 2030 neue Kapazitäten hinzukommen, werden gleichzeitig andere Betriebe erschöpft sein. Ein Teil des neuen Angebots ersetzt also nur, was wegfällt.
Ein Miniaturmarkt mit 63 Milliarden Dollar
Warum kaufen die Notenbanken seit Jahren in großem Stil Gold, Silber aber kaum? Staiger nennt zwei Gründe. Erstens die Lagerung: Für denselben Betrag erhält man ein Vielfaches an Volumen und Gewicht, das sicher verwahrt werden muss. Zweitens, und das ist der eigentliche Punkt: Der Silbermarkt ist schlicht zu klein.
Staiger rechnet es vor. Primärproduktion, Sekundärproduktion und Recycling ergeben in diesem Jahr mit Mühe und Not rund 1,1 Milliarden Unzen. Multipliziert mit einem Preis von etwa 57 Dollar landet man bei rund 63 Milliarden Dollar, und das ist das gesamte jährliche Angebot.
„Das machen drei, vier veritable Hedgefonds. Notenbanken machen das, bevor sie das Frühstücksei aufgeschlagen haben.“ – Jochen Staiger
Zum Vergleich: Allein die Bilanzsummen großer Notenbanken bewegen sich im Billionenbereich. Würden sie ernsthaft beginnen, Silber zu akkumulieren, hätten wir den Preis nach Staigers Einschätzung „wahrscheinlich bei 300, so schnell können wir gar nicht gucken“. Ein Akteur hat laut Staiger bereits begonnen: Die russische Zentralbank soll vor rund zwei Jahren erste Silberkäufe getätigt haben.
Die Frage muss erlaubt sein, wie lange andere Notenbanken diesem Beispiel fernbleiben, wenn das Vertrauen in Staatsanleihen und Leitwährungen weiter erodiert. Wer seine Position vorher aufbaut, muss nicht hinter institutionellen Käufern herlaufen.
Der 30. Januar und die Macht des Papiers
Ein Datum hat sich bei vielen Silberanlegern eingebrannt: der 30. Januar. Nach einem regelrechten Höhenrausch auf über 120 Dollar je Unze folgte ein brutaler Einbruch. Staiger spricht von einer „Monstermanipulation“, bei der man „alles zusammengeschlagen“ habe, und sieht die Verantwortung bei der COMEX und den dort handelnden Großbanken. Das ist seine Deutung des Geschehens, die er mit offenen Worten vorträgt.
Bemerkenswert ist seine Selbstkritik. Auch er habe zu wenig verkauft, sei „wie in einem Rausch“ gewesen und habe unterschätzt, wie stark die Terminmarktakteure den Preis bewegen können. „Passiert mir nicht mehr“, sagt er. Eine Ehrlichkeit, die man sich von manchem Marktkommentator öfter wünschen würde.
Unabhängig davon, wie man die Vorgänge im Einzelnen bewertet, zeigt der Januar ein Grundproblem: Der Silberpreis wird zu einem großen Teil an Terminbörsen gebildet, an denen ein Vielfaches der physisch vorhandenen Menge in Form von Kontrakten gehandelt wird. Wer tiefer einsteigen will, findet in unserer Mediathek Beiträge zum Thema Papiersilber gegen physisches Metall, zur Frage, warum am Ende nur physisches Silber wirklich zählt, und zu den Spannungen im COMEX-System beim Durchbruch der 90-Dollar-Marke.
Unsere Einschätzung: Ein Papierversprechen ist nur so gut wie die Bereitschaft der Gegenseite, es einzulösen. Eine Münze in der eigenen Hand braucht keine Gegenseite.
Profis kaufen, Privatanleger zögern
Im Januar wollten alle kaufen. Jetzt, wo Silber in etwa beim halben Preis notiert, trauen sich viele nicht mehr. Staiger beobachtet ein gegenläufiges Verhalten: Family Offices und institutionelle Investoren aus seinem Umfeld hätten begonnen, Gold und Silber zu kaufen. Bei Privatanlegern höre er dagegen immer wieder dieselbe Ausrede: „Es geht noch auf 50 runter, dann kaufe ich.“
Seine Antwort darauf ist so direkt wie einleuchtend. Nein, das werde man nicht tun. Denn dann erzähle jemand im Internet von 45 oder 40 Dollar, man warte weiter, und währenddessen laufe der Preis davon. Staiger verweist zudem darauf, dass gängige technische Indikatoren wie MACD, Stochastik oder Relative Stärke den Markt aus seiner Sicht als deutlich überverkauft ausweisen. Sollte es zu einem Short Squeeze kommen, sei „sowieso der Teufel los“.
„Wenn Gösser-Bier bei uns in Österreich angeboten wird, dass man für einen Kasten zwei kriegt, dann rennen alle. Warum machen sie es nicht beim Silber? Ist doch jetzt genau so: halber Preis.“ – Jochen Staiger
Den Einstand verbilligen statt den Tiefpunkt suchen
Wer bei 90, 100 oder gar 120 Dollar gekauft hat, sollte nach Staigers Ansicht nicht verzweifeln, sondern nachdenken. Ein Nachkauf auf deutlich niedrigerem Niveau senkt den durchschnittlichen Einstandspreis, der bekannte Cost-Average-Effekt. Niemand trifft dauerhaft den tiefsten Kaufpunkt und den höchsten Verkaufspunkt, betont Staiger. Wer das behauptet, hatte Glück.
Die Lösung liegt deshalb nicht im perfekten Timing, sondern in der Disziplin. Staigers Empfehlung lässt sich in wenigen Punkten zusammenfassen:
- Überhaupt dabei sein: Das Wichtigste sei, Gold und Silber zu besitzen, „das absolute Nonplusultra“.
- Nicht alles auf einmal: Den geplanten Betrag in Tranchen aufteilen, statt „das ganze Pulver rauszuhauen“.
- Bei Rücksetzern nachkaufen: Niedrigere Preise als Gelegenheit begreifen, nicht als Drohung.
- Regelmäßig investieren: Am besten über einen Sparplan, der Emotionen aus der Entscheidung nimmt.
- Auch kleine Beträge zählen: Ob ein paar Hundert oder ein paar Tausend Euro, es spielt nach Staiger „keine Rolle“, entscheidend ist der Anfang.
Tafelsilber verkaufen, während die Welt nach Silber sucht
Es lohnt sich, das große Bild zu betrachten. Während Rohstoffe knapper werden, verkaufen Staaten und Konzerne vielerorts ihr sprichwörtliches Tafelsilber. Wir haben in unserem Magazin beschrieben, wie VW das nächste Tafelsilber verkauft und es nun die Lkw-Tochter trifft, wie Deutschland sein industrielles Tafelsilber verspielt und warum selbst Neu-Delhi seine Staatskonzerne unter den Hammer bringt.
Das Muster ist überall ähnlich: Substanz wird gegen kurzfristige Liquidität getauscht. Für Privatanleger sollte die Lehre genau umgekehrt lauten. Wer klug ist, baut Substanz auf, statt sie abzugeben. Und es gibt kaum eine greifbarere Form von Substanz als echtes Silber.
In dieses Bild passt auch die Debatte um den digitalen Euro. Offiziell heißt es, er sei „nicht programmierbar“. Im Verordnungsentwurf erlaubt Art. 24 Abs. 1 jedoch ausdrücklich „bedingte Zahlungen“, die automatisch auslösen, sobald festgelegte Bedingungen erfüllt sind. Die Standards dafür setzt die EZB. Unsere Einschätzung: Die Technik schafft die Möglichkeit zur Steuerung, wie weit sie genutzt wird, entscheidet die Politik von morgen. Physisches Silber kennt solche Bedingungen nicht.
So gelingt der Einstieg in Silber
Gerade für Einsteiger ist die gute Nachricht: Silber ist das demokratischste aller Edelmetalle. Man braucht kein großes Vermögen, um anzufangen. Bewährte Wege sind:
- Anlagemünzen: Weltweit bekannte Silbermünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker, das Känguru, die Britannia, der American Eagle oder der Krügerrand sind international anerkannt und gut handelbar.
- Barren: Wer größere Mengen anlegen möchte, findet bei den Silberbarren ein günstigeres Verhältnis von Preis zu Feingewicht.
- Kleinstückelungen: Ideal für den ersten Schritt, als Geschenk oder als flexibles Tauschmittel in Krisenzeiten.
Kleine Stückelungen für den ersten Schritt
Wer erst einmal ein Gefühl für das Metall bekommen möchte, kann mit kleinen Einheiten beginnen. Besonders beliebt sind derzeit die 1/10 Unze Silber Deutscher Adler 2026 und die kleinere 1/20 Unze Silber Deutscher Adler 2026. Klassiker-Liebhaber greifen zur 1/10 Unze Silber Britannia 2026, Sammler zur 1/50 Unze Silber Triple Maple Leaf 2026 in Polierter Platte.
Und wer Staigers Rat folgen und regelmäßig investieren möchte, findet mit dem 1g Silberbarren von Heimerle + Meule ein Produkt, das sich hervorragend für einen Sparplan eignet. Das Prinzip ist simpel: fester Betrag, fester Rhythmus, keine Kopfschmerzen über den richtigen Tag.
Der lange Blick: Wohin führt die Reise?
Auf die Frage nach dem Zehnjahreshorizont antwortet Staiger ohne Zögern: „Massiv nach oben.“ Er räumt ein, dass zehn Jahre ein weiter Blick sind, nennt aber dennoch persönliche Größenordnungen. Gold sieht er in diesem Zeitraum eher zwischen 20.000 und 30.000 Dollar je Unze, Silber könne er sich „sehr, sehr gut“ zwischen 300 und 500 Dollar vorstellen.
Das ist ausdrücklich Staigers persönliche Einschätzung, keine Zusage und kein Versprechen, denn seriöse Preisgarantien gibt es an keinem Markt. Interessant ist aber die Begründung dahinter: Sie stützt sich nicht auf Kaffeesatz, sondern auf Angebot und Nachfrage. Ein stagnierendes Minenangebot, ein seit Jahren bestehendes Defizit, eine wachsende industrielle Nachfrage und eine Geldmenge, die nach einem Ventil sucht.
„Das ist Sommerschlussverkauf, Leute. Da muss man sich das Zeug holen.“ – Jochen Staiger
Bemerkenswert ist auch, dass Staiger keineswegs blindes Halten predigt. Steigt der Preis kräftig, rät er, gelegentlich einen kleinen Teil zu verkaufen und Gewinne mitzunehmen. Das ist die Haltung eines Praktikers, nicht eines Propheten.
Unsere Einordnung: Abwarten ist auch eine Entscheidung
Fassen wir zusammen, was aus Staigers Blick aus der Welt der Minen folgt:
- Das Angebot ist starr: Neue Minen brauchen 12 bis 20 Jahre und Milliardenbeträge, bis 2030 erwartet Staiger kaum Entlastung.
- Silber ist überwiegend Nebenprodukt: Ein höherer Preis führt nicht automatisch zu mehr Förderung.
- Der Markt ist winzig: Rund 63 Milliarden Dollar Jahresangebot sind für große Finanzakteure eine überschaubare Summe.
- Die Nachfrage wächst: KI, Rechenzentren, Elektrifizierung und Energieinfrastruktur verlangen nach Metall.
- Die Stimmung ist gedrückt: Während viele Privatanleger zögern, positionieren sich laut Staiger bereits professionelle Investoren.
Unsere Einschätzung ist klar: Wer in einem Geldsystem lebt, in dem Schulden und Geldmenge scheinbar grenzenlos wachsen, sollte einen Teil seines Vermögens in etwas halten, das nicht beliebig vermehrbar ist. Silber erfüllt diese Bedingung so konsequent wie kaum ein anderer Wert. Nicht der perfekte Zeitpunkt entscheidet, sondern der Entschluss, überhaupt anzufangen.
Einen guten Anlass für diesen ersten Schritt gibt es bereits in wenigen Tagen: Am Mittwoch, den 4. November, ab 19 Uhr findet die Goldnight live bei Kettner Edelmetalle statt, mit starken Gästen und Angeboten, die es nur an diesem Abend gibt. Bis dahin lohnt es sich, das vollständige Gespräch mit Jochen Staiger anzusehen. Es ist ein seltener, ungeschminkter Blick hinter die Kulissen einer Branche, ohne die keine Unze Silber jemals in Ihre Hand gelangen würde.
Oder, um es mit dem traditionellen Gruß der Bergleute zu sagen, mit dem auch Staiger sich verabschiedet: Glück auf!
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